Sehr geehrte Verantwortliche des Projekts PopKomm2005!
Fast ein ganzes Jahr lang haben wir, Sie, viele Studenten und andere, uns mit dem Projekt PopKomm beschäftigt - viele von uns auch deutlich intensiver als man verlangen kann. Nun wurden wir sicherlich belohnt von dem gelungenen Messeauftritt - naja, eben die, die da waren, sein konnten, durften. Ich möchte aber anregen, dem Projekt zu einem würdigen Abschluss zu verhelfen. Es gibt Leute, die bis zur Erschöpfung am Stand gearbeitet haben aber nicht auf der Messe sein konnten, Leute, die sich mit möglichen Techniken beschäftigt haben, die dann nicht zum Einsatz kamen, Leute, die sich in der Projektkoordination eingesetzt haben usw. Der Lohn dafür sollte meiner Meinung nach sein, zu erfahren, wie das andere sehen, was es gebracht hat und was nicht. Der Sinn eines solchen Projektes kann doch aus studentischer Sicht nur sein, für das Berufsleben zu lernen.
Um diesen Effekt zu erzielen, sollte ein Fazit gezogen werden. Was hat uns der Messeauftritt gebracht? Wie lief die Zusammenarbeit mit den Firmen und der Messe? Was lernen wir für die Projektarbeit? Wie sieht es finanziell aus? Was hat uns der Auftritt gekostet, was hätte er uns gekostet, wenn wir eine Firma wären und wie geht der Fachbereich/die Hochschule finanziell aus diesem Projekt? Wie bewertet die Hochschulleitung das Projekt abschließend? Was passiert nun mit den Teilprojekten? …
Sicherlich ist es nicht zu schaffen, all diese Fragen umfassend zu beantworten. Aber einen Versuch wäre es doch wert! Sollte eine Aufarbeitung zum Anschluss des Projekt ausbleiben, frage ich mich, was es dann überhaupt gebracht hat - vor allem für die, die das Ergebnis nicht erlebt haben. Ich möchte Sie bitten, einen solchen Abschluss anzustreben. Gerne biete ich meine Unterstüzung dabei an. Gibt es denn schon Pläne dafür?
Mit freundlich Grüßen,
Martin Stadler